Akupunktur ist Teil eines traditionellen chinesischen Medizin, die mit ihrem ganzheitlichen Konzept auch in westlichen Kulturen wie unsere immer populärer wird. So ist es nicht verwunderlich, dass auch in der Raucherentwöhnung diese Methode einen großen Einfluss hat.
Die Geschichte der Akupunktur reicht weit vor unsere christliche Zeitrechnung zurück. Ausgrabungen lassen darauf schließen, dass es die Akupunktur schon im 3. Jahrtausend v. Chr. gab.
Bei der Raucherentwöhnung dient die Akupunktur vor allem der Linderung bzw. dem Verhindern von Entzugserscheinungen. Vor allem diese körperlichen Symtome, die bei vielen (aber nicht bei allen) werdenden Nichtrauchern auftreten lassen viele wieder zur Zigarette greifen: Gewichtszunahme durch gesteigerten Appetit, Schweißausbrüche, Probleme beim Einschlafen, nervöse und körperliche Unruhe und das geistige Verlangen, wieder Rauchen zu wollen. Bei diesen Nebenwirkungen der Suchtentwöhnung kann Akupuntur hilfreich sein.
Bei Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, setzt man Ohrakupunktur ein. Hierbei werden feine Nadeln weitestgehend schmerzfrei an die entsprechenden Akupunkturpunkte am Ohr eingestochen und verbleiben dort eine gewisse Zeit, in manchen Fällen auch durch sogenannte Dauernadeln für eine längere Zeit. Kombinieren lässt sich diese Form auch mit der Akupunktur an anderen Stellen des Körpers.
In den letzten Jahren wird eine neue Form der Akupunktur immer beliebter: es handelt sich um die sogenannte Laserakupunktur.


