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Rauchen steigert den Blutdruck

Rauchen zerstört ein wichtiges Enzym in der Lunge und beeinträchtigt damit die Gesundheit des Rauchers. Der Zigarettenkonsum trägt zum Abbau des Enzyms Monaminoxidase bei, das unter anderem für die Regulation des Blutdrucks zuständig ist.

"Abgesehen von den Auswirkungen des Nikotins ist über die pharmakologischen Wirkungen des Rauchens auf den menschlichen Körper nur wenig bekannt", sagt Fowler. Mit der so genannten Positronen-Emissions-Tomographie (PET) untersuchten die Wissenschaftler neun Raucher und ebenso viele Nichtraucher. Da in einer früheren Studie in Gehirnen von Rauchern bereits eine geringere Konzentration des Enzyms Monoaminoxidase A (MOA A) festgestellt wurde, injizierten die Forscher einen chemischen Indikator in die Körper der Probanden, der sich an dieses Enzym heftete und es markierte.

Das Ergebnis der Untersuchung war eindeutig. In den Lungen von Rauchern wurde Monoaminoxidase A abgebaut, in den von Nichtrauchern nicht. In allen anderen Organen funktionierte der Hilfsstoff noch einwandfrei. Insgesamt war die Enzymkonzentration im Körper von Rauchern um 50 Prozent geringer als bei den Nichtrauchern, stellten die Forscher zudem fest. Da MAO A Substanzen zerstört, die den Blutdruck regulieren, ist die geringere Enzymkonzentrationen in der Lunge von Rauchern wahrscheinlich für den erhöhten Blutdruck und die verschlechterte Lungenfunktion mitverantwortlich, vermuten die Wissenschaftler.

Quelle: Joanna Fowler (Center for Translational Neuroimaging, Brookhaven) et al.: The Journal of Nuclear Medicine, Bd. 46, S. 1414
 
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